Bring Your Own Device (BYOD)

9. Januar 2015 at 13:09

Diesen Blogbeitrag zum Thema Bring Your Own Device (BYOD) habe ich für de TirolTech geschrieben und ist dort bereits vor einigen Wochen veröffentlicht worden. Viel Spass beim Lesen!

Bring Your Own Device (BYOD)

Heute stellen wir Ihnen einen Artikel vor, der nicht in Tirol Tech seinen Ursprung hat, sondern vielmehr von unserem Partner Andreas Kroppen. Dieser hat uns schon vor längerer Zeit einen ausgezeichneten Artikel über Voice over IP zukommen lassen. Quasi eine sehr gut überschaubare Übersicht was Voice over IP ist was darunter zu verstehen ist bzw. was es darüber alles zu wissen gibt. 
 
BYOD in dein Untrnehmen
 
Und heute präsentiert, wie schon im vorigen Artikel, Herr Andreas Kroppen von pro.net.expert Ihnen BYOD. Was darunter zu verstehen ist, wo BYOD verwendet wird bzw. eine kurze allgemeine Erklärung. Das Wort hat nun Hr. Kroppen.
 
BYOD wird immer wichtiger in der heutigen Zeit. Zunächst einmal kurz was BYOD überhaupt bedeutet. Bring Your Own Device (BYOD) bedeutet soviel, dass die Mitarbeiter ihr eigenes Smartphone, Tablet oder den eigenen Laptop in das Unternehmen mitbringen und es dort in das Unternehmensnetzwerk einloggen.
Der Vorteil für den Unternehmer liegt dabei klar auf der Hand. Er spart Kosten ein, indem er seine Mitarbeiter nicht mit eigenen Smartphones, Tablets üder Laptops ausstatten muss. Zudem ist dies auch ein Vorteil für Freelancer oder Studenten, die nur teilweise im Unternehmen arbeiten.
Der Zugriff erfolgt in den meisten Fällen über das WLAN-Netz eines Unternehmens, sofern eines vorhanden ist. Das Endgerät wählt sich automatisch ein, sobald sich das Endgerät im WLAN-Netz befindet. Sollte der Mitarbeiter einen festen Arbeitsplatz haben, kann das Endgerät, sofern es über einen LAN-Anschluss verfügt, natürlich auch per Kabel verbunden werden.
 

Unternehmensrichtlinien

Da die BYOD Technologie ein großes Sicherheitsrisiko für ein Unternehmen darstellt, werden in den Unternehmensrichtlichen die Regeln festgelegt, inwieweit das jeweilige Endgerät Zugriff auf netzwerkspezifische und firmenrelevante Daten haben darf. Oftmals ist es so, dass in den Richtlinien auch nur eingeschränkte Dienstangebote zugelassen werden. Beispielsweise nur ein Zugang zum Webmaildienst.
 

Unternehmensrisiken

Störung des internen Netzwerkes sowie Ausspionieren des internen Netzwerkes die Komplexität und der Betriebsaufwand in der IT-Infrastruktur steigt Probleme beim Datenschutz.


Störung des internen Netzwerkes

Jedes neue Endgerät, welches in ein neues Netzwerk oder in eine neue IT-Infrastruktur integriert werden muss, stellt das Risiko einer Störung des Netzwerkes dar. Je nach Betriebssystem, Hersteller oder Endgerät können Störungen oder Inkompatibilität auftreten.


Ausspionieren des internen Netzwerkes

Auch das Ausspionieren des Netzwerkes oder der IT-Infrastruktur stellt ein Problem dar. Auf den jeweiligen Endgeräten können bereits schädliche Viren-, Spam oder Spionagesofware installiert sein. Somit entsteht ein Mehraufwand zur Prüfung der Endgeräte.

Die Komplexität und der Betriebsaufwand in der IT-Infrastruktur steigt. Je mehr Endgeräte sich in einer IT-Infrastruktur befinden, desto komplexer wird der Betriebswaufwand. In der heutigen Zeit verfpgen die Mitarbeiter auch über unterschiedliche Endgeräte, mit wiederum anderen Betriebssystemen. Ein Systemadministrator steht hier vor der Herausforderung, jedes einzelne Endgerät so einzustellen, dass es keine Schäden verursacht.

 

Probleme beim Datenschutz

Eine weitere große Herausforderung ist die Wahrung des Datenschutzes. Es muss sichergestellt werden, das personenbezogene Daten sowie Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse nicht an die Öffentlichkeit kommen.


Unternehmensvorteile

Ständige und erhöhte Erreichbarkeit der Mitarbeiter Kostenvorteile durch weniger Anschaffungskosten bei der Hardware ständige und erhöhte Erreichbarkeit der Mitarbeiter

Ein Vorteil für den Unternehmer ist, dass der Mitarbeiter vermehrt erreichbar ist, da er sein privates Handy in der Regel bei sich trägt. Auch per VPN besteht die Möglichkeit, dass sich der Mitarbeiter von überall in das interne Firmennetzwerk einwählen kann.

Ein weiterer Vorteil sind die bereits oben erwähnten Kosteneinsparungen in den Anschaffungskosten. In der Regel beteiligt sich der Unternehmer jedoch an einigen variablen Kosten.